BIOS Update am Ubuntu PC ohne Floppy

Will man ein BIOS-Update am PC durchführen erhält man gerne den Hinweis, dass man eine DOS-formatierte Diskette verwenden soll.
Guter Scherz … ich habe weder ein Floppy-Laufwerk noch eine DOS-Diskette (oder ein WIndows).

So geht es trotzdem, wenn wir statt der Floppy einen USB-Stick verwenden:

  1. Voraussetzungen installieren:
    sudo apt-get gparted
    sudo apt-get unetbootin
  2. Jetzt erstellen wir auf dem USB-Stick eine FAT16 Partition.
    Dabei solltet ihr den Stick zunächst unmounten.
    Z.B. so:
    Unmount USB Stick GUI
    gparted FAT16 PartitionDanach muss der Stick wieder gemountet werden.
    Am einfachsten natürlich, indem man ihn zieht und wieder steckt.
  3. Jetzt startet man UNETbootin, um FreeDOS auf dem Stick zu installieren.
    Dazu wählt man in der Software “FreeDOS” im DropDown Menü und wählt den USB-Stick aus.
    Jetzt erhält man einen bootfähigen USB-Stick mit DOS.
    UNETbootin FreeDOS
  4. Als letzten Schritt muss man noch die notwendigen Dateien, die man von der Herstellerseite runtergeladen hat, auf den Stick kopieren.
  5. Eventuell muss man noch im BIOS einstellen, dass von USB gestartet werden kann.
    Wenn der Stick bootet, wählt man “Default” im Bootmanager von UNETbootin und danach eine der “Live CD” Optionen.
    Z.B. “3. FreeDOS Live CD with HIMEM + EMM386”.
    Um an das Verzeichnis mit den BIOS-Updates zu kommen, muss man auf einen anderen Laufwerksbuchstaben wechseln.
    Normalerweise auf C: – also tippt man auf der Konsole C:
    Achtung – da üblicherweise ein englisches Tastaturlayout voreingestellt ist, liegt der Doppelpunkt auf dem Buchstaben “Ö”.
    Jetzt kann man sich mit dem Befehl “dir” den Inhalt anzeigen lassen. Dort findet ihr entweder euren Ordner oder die Update-Datei.
    Um in ein Verzeichnis zu wechseln, gebt “cd Verzeichnisname” ein. Danach einfach den Setupdateinamen eingeben und mit Enter starten.

Gespeichertes Kennwort in HeidiSQL sichtbar machen

Es kommt halt mal vor, dass man in der HeidiSQL eine Serververbindung mit Kennwort gespeichert hat, man aber nicht mehr an die Information kommt, wie das Kennwort lautet.
Entweder man findet den Zettel nicht mehr, auf den man es sich notiert hat oder ein Kollege hat einem die Einstellungen übergeben, aber nicht dokumentiert.

Wie dem auch sei – es ist möglich das Kennwort zu retten:

  1. Zuerst speichert man die HeidiSQL-Einstellungen ab:
    Dazu klickt man im HeidiSQL Fenster unten rechts auf “Mehr”
    HeidiSQL Settings
  2. Jetzt öffnet man die Sicherungsdatei in einem Editor (z.B. Notepad++) und sucht nach den Zugangsdaten der Verbindung.
  3. In den Angaben zur Verbindung findet ihr eine lange Zahl. Die Zeile ist so aufgebaut:
    Servers\Verbindungsname\Password<|||>1<|||>726F747B7E766B7A6B78346A6B6

    Die lange Zahl kopiert ihr euch am besten irgendwohin.

  4. Jetzt erstellt ihr eine HTML Datei mit folgendem Inhalt:
    <!doctype html>
    <html>
    <body>
    <script>
    function heidiDecode(hex) {
    var str = '';
    var shift = parseInt(hex.substr(-1));
    hex = hex.substr(0, hex.length - 1);
    for (var i = 0; i < hex.length; i += 2)
    str += String.fromCharCode(parseInt(hex.substr(i, 2), 16) - shift);
    return str;
    }
    document.write(heidiDecode('[ENCODED_PASSWORD]'));
    </script>
    </body>
    </html>
    

     

  5. Jetzt ersetzt ihr den Begriff [ENCODED_PASSWORD] durch eure lange Zahl, die ihr im Schritt 3 rausgefunden habt, und speichert das Dokument ab.
  6. Nun müsst ihr nur noch das gespeicherte HTML-Dokument im Browser öffnen und seht das Kennwort im Klartext.

Quelle: http://www.chasewoodford.com

Windows: Uptime anzeigen

Will man sich nur die Startzeit des Systems anzeigen lassen, tippt man in der Commandline einfach ‘starttime’ ein.
Kein Schnick, kein Schnack, kein Taskmanager usw.

Ich habe mir jetzt folgendes Batch erstellt und in C:\Windows\System32\EigeneBatches gespeichert:

@echo off
:: Autor:            Peter Maier
:: Datum:            17.06.2016
:: Dateiname:        starttime.bat
:: Beschreibung:    Zeigt die Startzeit eines PCs an. 
:: Verwendung:        cmd --> starttime
:: Abhängigkeiten:    Bordmittel
:: Quelle:             http://www.psteiner.com/2013/05/windows-uptime.html
::#######################################################
:: Variablen
:: Funktionen
:: Eigentliches Script
:: englisches Windows
:: for /f "tokens=1,2,*" %%i in ('net statistics workstation ^| find "since"') do @echo %COMPUTERNAME% up since %%k
::deutsches Windows
for /f "tokens=1,2,*" %%i in ('net statistics workstation ^| find "seit"') do @echo %%k

Ich habe den ursprünglichen Teil für ein englisches Windows mal drin gelassen. Sollte es nicht funktionieren, muss man ggfs. einfach mal ‘net statistics workstation’ auf der Kommandozeile ausführen.
Dann hat man schon mal die Info, welche Informationen es hier gibt.
Im deutschen Text steht in der Zeile z.B.

Statistik seit 22/06/2016 13:56:21

Wenn man es sich in der System32 ablegt oder eine PATH Variable auf das passende Verzeichnis setzt, kann man nun einfach ‘starttime’ eingeben und bekomt die gewünschte Info.

Windows: Chrome Icon auf “Gold” umstellen

Wem das normale Icon von Googels Chrome Browser zu langweilig wird, sollte sich etwas Luxus gönnen 🙂

Man kann das Icon für Chrome ohne zusätzlichen Tools ändern.Chrome Programm Icons

 

 

 

Dazu muss man sich nur eine Verknüpfung zum Browser anlegen oder die vorhandene Verknüpfung mit der rechten Maustaste anklicken:
Chrome Eigenschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dor klickt man jetzt auf “Anderes Symbol …” und erhält folgende Ansicht:
Chrome Icons

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem “normalen” Icon sieht man jetzt auch das “goldene”. 🙂

Einfach das neue Symbol auswählen und zweimal  mit OK die Fenster schließen.

Diese Einstellung dient natürlich lediglich “kosmetischen” Zwecken und schaltet KEINE goldenen Features frei. 🙂

Linux: Ein bestimmtes Wort in Dateien finden

Das Problem:
Jemand suicht auf seinem Linux-System einige Dateien, die ein bestimmtes Wort enthalten. Es geht also um die Suche nach einem Wort in verschiedenen Dateien auf dem System – nicht um Dateinamen.

Die Lösung:
Da kann mit Bordmitteln gearbeitet werden. Mit grep kommt man da ziemlich schnell ans Ziel:

grep -nrw ‘/Dateipfad/’ -e “Suchbegriff”

Zur Erklärung:
Was macht “grep”? Hier die Erklärung aus der Ubuntu Manpage:

BESCHREIBUNG

grep sucht in den angegebenen DATEIen (oder der  Standardeingabe, wenn keine  Dateien oder ein einzelner Trenn-/Bindestrich (-) als Dateiname  angegeben  wurde) nach Zeilen, die auf das MUSTER passen. Per Voreinstellung gibt grep die passenden Zeilen aus.

Zu den Parametern:
Ich verwende ‘nrw’, weil ich mir als Eselsbrücke das Bundesland merke 🙂
-n   gibt die Zeilennummer an
-r   (oder auch -R) rekursive Sucht (alle Unterordner werden mit durchsucht)
-w   es muss das ganze Wort gefunden werden

-s   suppress – unterdrückt alle Fehlermeldungen für gescheiterte Dateizugriffe, z:B. wegen fehlender Berechtigungen
Das kann die Ausgabe eventuell sehr viel übersichtlicher machen.

Mit den Optionen ‘-include’ und ‘-exclude’ kann man die Suche dann noch verfeinern.

Beispiel:
Ich suche nur *.txt und *.sh Dateien, in denen sich der Autor ‘Bikerpete’ in den Kommentaren verewigt hat:
grep -include=\*.{txt,sh} -nrw /scripts/ -e “Bikerpete”

Jetzt finde ich im Verzeichnis /scripts alle .txt und .sh files mit dem gesuchten Muster. Sind dann z.B. .h oder .doc Dateien vorhanden, werden diese bei der Ausgabe ignoriert.

Weitere Optionen findet man, wenn man sich die Manpages mit ‘man grep’ anzeigen läßt.

 

Quelle: Stack Overflow

nur ein Spielplatz …