STEAM STARTET MINIMIERT IM FAMILY-VIEW

Nach der Installation von Steam unter Linux (in diesem Falle Manjaro Linux) kann man zwar den Benutzernamen und das Kennwort eingeben, danach sieht man das Steam Fenster allerdings nur noch minimiert mit der Aufschrift „Family-View“.
Egal was man jetzt auch probiert. Das Fenster bleibt auf der Taskleiste abgelegt.

Ursache:
Bei meinem Account ist das Family Sharing Feature von Steam aktiviert. Im Family Modus sind einige Bereiche der Software nicht erreichbar. Zum Beispiel Teile der Bibliothek, Freundeliste, die News und der Store (Shop).
Genau da ist das Problem: Nach der Installation und der Eingabe des Accounts möchte Steam die News Seite (#app_news) öffnen.
Durch das Family Sharing geht das aber nicht und der Client bleibt minimiert liegen.

Lösung:
Die Konfiguration des Steam-Clients liegt bei Linux in einer „vdf“ Datei, die in etwa sowas wie die Windows Registry abbildet.
Um das Problem zu beheben, muss man nun in dieser Datei die Default-Startseite von News (#app_news) auf die Bibliothek (#app_games) umstellen.
Dazu editiert man folgende Datei:

/home/<yournamehere>/.steam/root/userdata/32994472/7/remote/sharedconfig.vdf

bzw:

~/.steam/root/userdata/32994472/7/remote/sharedconfig.vdf

Sucht dort den Eintrag „SteamDefaultDialog“ und ersetzt den Eintrag #app_news durch #app_games.

Danach sollte das Problem aus der Welt sein und Steam zeigt die Bibliothek an.

Ergänzung:
Es sind dort folgende Kategorien verfügbar:
Source: https://gist.github.com/l3laze/4c6f5061d74aac15347b2daba56c6061

#app_games = Library
#app_news = News
#app_friends = Friends
#steam_menu_friend_activity = Friend Activity
#steam_menu_community_home = Community
#app_servers = Servers

Viel Spaß beim Spielen!  🙂

Meeting Request Error is [0x80070057-00000000-00000000] in Outlook

Wenn ein Outlook Benutzer eine Besprechung plant, bekommt er folgenden Fehler angezeigt:

Ihre Nachricht hat einige oder alle Empfänger nicht erreicht.
Folgende(r) Empfänger kann/können nicht erreicht werden:
Diese Nachricht konnte nicht gesendet werden. Versuchen Sie es später erneut, oder wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator. Fehler: [0X80070057-00000000-00000000].

Lösung:
Machmal hat Outlook in Verbindung mit dem globalen Adressbuch ein Problem mit den Empfängern.
Daher nicht die Einträge verwenden, die einem automatisch vorgeschlagen werden, sondern die Besprechungsteilnehmer direkt aus dem Adressbuch auswählen.
Sollte man das Problem auf die Autovervollständigung zurückführen können, kann man entweder den Adressvorschlag mit „x“ löschen.
Alternativ kann man auch alle Einträge im Adresscache löschen:
Datei –> Optionen –> E-Mail –> Email Senden
Dort gibt es einen entsprechenden Knopf, mit dem man die Einträge alle löschen kann.

RDP Sitzung beenden ohne Sperrung des Clients

Wenn eine Verbindung zu einem Remotecomputer über eine Remotedesktopverbindung (Remote Desktop Connection, RDC) hergestellt wird, sperrt das Windows-Betriebssystem die lokale Sitzung auf der Remotecomputerkonsole, die sich mit demselben Benutzerkonto anmeldet, und unterbricht den Benutzer, der den Server oder Clientcomputer physisch verwendet.

Beim Beenden der RDP-Sitzung wird dann der Rechner automatisch gesperrt. Es kann aber sein, dass dies genau falsch ist.
Z.B., wenn ein Betreuer nach einem Langzeittest schauen will, der durch die Abmeldung unterbrochen würde.

Es ist allerdings möglich eine RDP Sitzung zu beenden, ohne die Anwendersitzung zu sperren.

Öffnen Sie auf dem über RDC verbundenen Remotesystem (nicht auf Ihrem Computer, dessen RDC für die Verbindung mit dem Remotesystem initialisiert ist) als Administrator ein Eingabeaufforderungsfenster (CMD) und führen Sie den Befehl abhängig vom auf dem Remotesystem ausgeführten Windows-Betriebssystem aus.

WindowsXP:
tscon 0 /dest: console

Unter Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10 oder neuer:
tscon 1 /dest: console

Unter Windows Server:
tscon% sessionname% / dest: console

Damit wird zwar weiterhin der Bildschirm auf dem Remotecomputer während der RDP-Sitzung schwarz, aber nach dem Beenden der Sitzung ist der Client wieder frei verfügbar, ohne dass man die Anmeldung erst entsperren muss.

Sharepoint Foundation: „We apologize for any inconvenience, but we’ve made the site read only while we’re making some improvements.“

Wenn man eine SharepointFoundation Seite öffnet, sieht man am oberen Rand folgende Meldung:
„We apologize for any inconvenience, but we’ve made the site read only while we’re making some improvements.“

Es gibt unterschiedliche Ursachen für diese Meldung (z.B. ein Backup, das nicht richtig beendet wurde).

Lösung 1:

Ich geht auf den Bereich „Configure quotas and locks“, wählt die betreffende Site-Collection vom DropDown-Menü aus und  setzt den Punkt bei „Not locked“.

Sharepoint SiteCollection Locked

Lösung 2:

Sollten die Punkte ausgegraut sein, kann man das Ganze auch per Powershell lösen:
Die Sharepoint Management Shell als Administrator öffnen und Folgendes eingeben:
$admin = new-object Microsoft.SharePoint.Administration.SPSiteAdministration („http://sharepoint/sites/mysitecollection“) $admin.ClearMaintenanceMode()

Wenn ihr unsicher seid, wie der Name der Sitecollection ist, könnt ihr im DropDown nachsehen:
central admin > application management > Configure quotas and locks

Windows 10: Auf NETLOGON kann nicht zugegriffen werden

Das Problem:
Im Domänennetzwerk kann nicht zuverlässig auf die Freigabe \\domaincontroller\NETLOGON\ zugegriffen werden.
Manchmal geht es, manchmal wird es auch verweigert.

Lösung:
Den Richlinieneditor öffnen per gpedit.msc

Dort navigiert man zu

Computer -> Administrative Templates -> Network -> Network Provider -> Hardened UNC Paths

Die „Hardened UNC Paths“ werden jetzt aktiviert und man klickt auf den Button „Show“

Hardened-UNC-Paths

Dort erstellt man einen neuen Wert (Value) mit dem Value Name:

\\*\NETLOGON

und dem Wert

RequireMutualAuthentication=0,RequireIntegrity=0,RequirePrivacy=0

NETLOGON

Nach einem Neustart ist der Zugriff auf das NETLOGON dann auch vom Windows10 Client aus zuverlässig möglich.

nur ein Spielplatz …