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Outlook 2016: Antwort und Weiterleitung in neuem Fenster

Wenn man mit Outlook 2013 oder 2016 arbeitet, fällt einem schnell auf, dass Antworten und Weiterleitungen auf eingegangene Mails nicht als neue Fenster dargestellt werden, sondern immer „eingebettet“ werden. Angeblich verbessert dieses Verhalten den Arbeitsablauf, da der Benutzer „den Focus“ nicht verliert.
Ist für mich nicht wirklich schlüssig – also weg damit!

Dieses Verhalten kann man aber Umstellen:

  • Im Outlook Menü auf Datei klicken
  • Optionen auswählen
  • Dort links auf E-Mail klicken
  • im Bereich Antworten und Weiterleitungen den Punkt „Antworten und Weiterleitungen in neuem Fenster öffnen“ aktivieren“
  • mit OK betätigen

    Beantworten Fenster separieren

Huawei P8 lite – Probleme mit HiSuite USB-Verbindung

Problem:
Wenn man ein Huawei P8 Lite per USB Kabel mit einem PC verbinden will (in meinem Fall z.B. Win7 64bit), dann wird das Gerät nicht gefunden. Die Software lässt sich zwar starten, aber wenn man das Smartphone an das USB-Kabel hängt, bekommt man lediglich die Möglichkeit den Windows Explorer zu öffnen.

Lösung:
Man muss auf dem P8 lite lediglich in den Sicherheitseinstellungen den Punkt „HiSuite HDB zulassen“ einschalten (ist anscheinend standardmäßig aus).

Einstellungen –> Erweiterte Einstellungen –> Sicherheit –> HiSuite HDB zulassen

Danach sollte das Gerät sich mit der Suite verbinden lassen.

Gespeichertes Kennwort in HeidiSQL sichtbar machen

Es kommt halt mal vor, dass man in der HeidiSQL eine Serververbindung mit Kennwort gespeichert hat, man aber nicht mehr an die Information kommt, wie das Kennwort lautet.
Entweder man findet den Zettel nicht mehr, auf den man es sich notiert hat oder ein Kollege hat einem die Einstellungen übergeben, aber nicht dokumentiert.

Wie dem auch sei – es ist möglich das Kennwort zu retten:

  1. Zuerst speichert man die HeidiSQL-Einstellungen ab:
    Dazu klickt man im HeidiSQL Fenster unten rechts auf „Mehr“
    HeidiSQL Settings
  2. Jetzt öffnet man die Sicherungsdatei in einem Editor (z.B. Notepad++) und sucht nach den Zugangsdaten der Verbindung.
  3. In den Angaben zur Verbindung findet ihr eine lange Zahl. Die Zeile ist so aufgebaut:
    Servers\Verbindungsname\Password<|||>1<|||>726F747B7E766B7A6B78346A6B6

    Die lange Zahl kopiert ihr euch am besten irgendwohin.

  4. Jetzt erstellt ihr eine HTML Datei mit folgendem Inhalt:
    <!doctype html>
    <html>
    <body>
    <script>
    function heidiDecode(hex) {
    var str = '';
    var shift = parseInt(hex.substr(-1));
    hex = hex.substr(0, hex.length - 1);
    for (var i = 0; i < hex.length; i += 2)
    str += String.fromCharCode(parseInt(hex.substr(i, 2), 16) - shift);
    return str;
    }
    document.write(heidiDecode('[ENCODED_PASSWORD]'));
    </script>
    </body>
    </html>
    

     

  5. Jetzt ersetzt ihr den Begriff [ENCODED_PASSWORD] durch eure lange Zahl, die ihr im Schritt 3 rausgefunden habt, und speichert das Dokument ab.
  6. Nun müsst ihr nur noch das gespeicherte HTML-Dokument im Browser öffnen und seht das Kennwort im Klartext.

Quelle: http://www.chasewoodford.com

Logrotate für Windows

Das Problem:
Auf einem Windows Server erzeugt eine Software diverse Logfiles. Ab einer Größe über 10 MB bekommt der Systembetreuer eine Mail, dass die Datei zu groß wird. Dieses Logfile hat aber nur informativen Charakter und muss nicht aufgehoben werden.
Daher kann man es im Prinzip auf einfach löschen und neu erstellen.

Die Lösung wäre unter Linux einfach : Logrotate

Nach etwas Sucherei bin ich zunächst auf logwot8 gestoßen.
Was mich an diesem Tool allerdings stört ist, dass man da im Hintergrund ein Cygwin laufen hat. Ist mir für ein paar Logfiles zu viel Overkill 🙂

Umgesetzt habe ich das Ganze dann mit LogRotateWin.

Beschreibung:
„Eine Windows Implementierung des logrotate Tools, welches es auf Linux Platformen gibt. Das Ziel ist es die gleichen Kommandozeilenparameter wie die Linux Version zu verwenden.“

Für die Parameter schaut man am besten ins Wiki

Ich habe das bei uns jetzt so umgesetzt:

1. Download Logrotate
https://sourceforge.net/projects/logrotatewin/
https://sourceforge.net/p/logrotatewin/wiki/LogRotate/
2. Installation auf einen anderen PC – wir brauchen auf dem Server nur den Programmordner Logrotate, der unter C:\Program Files (x86) erstellt wird.
Deswegen führe ich die Installation auf einem anderen Rechner durch und kopiere das Verzeichnis.
Beim Test gab es Probleme mit den Berechtigungen, wenn das Programm unter C:\Program Files (x86)\LogRotate ausgeführt wird.
Ggfs. kann man das auch mit einem Tool extrahieren.

3. Auf dem Server das Feature .NET Framework 3.5 installieren, falls das nicht schon drauf ist.

4. Den gesamten Ordner „Logrotate“ nach „D:“ kopieren (bei diesem Server habe ich das mal auf D: gemacht).

5. Ein leeres Textfile mit dem Namen logrotate.status (ohne .txt !) anlegen. Und zwar direkt im Stammverzeichnis. Bei mir also D:\logrotate.status

6. Im Verzeichnis Logrotate\Content ein conf-File (z.B. schedule.conf) für das Logfile anlegen.
Inhalt der schedule.conf:
##########################
D:\Anwendungsname\logs\schedule.log {
rotate 5
size 10M
}
#########################

Erklärung:
Bei einer Größe von 10MB wird das Logfile gepackt und umbenannt nach „schedule.log.1.gz“
Das Ganze wird dann für 5 Versionen vorgehalten und dann wieder überschrieben.

7. In der Aufgabenplanung (Task Scheduler) einen neuen Job anlegen
Name: logrotate-schedule
Triggers: Daily 06:00
Actions: Start a program D:\LogRotate\logrotate.exe D:\LogRotate\Content\schedule.conf
Conditions:
Settings:

Besonderheiten für den Task:
„Run whether user is logged on or not“ und „Run with highest privileges“

Jetzt kümmert sich das System selbst um die Logs 🙂

Bevor man das Ganze in der Aufgabenplanung laufen lässt, sollte man das mal in der CMD (als Administrator) ausprobieren und schauen, ob man Fehlermeldungen sieht.

 

 

 

 

 

ShrewSoft Client: Fehler 0x8004a029 bei Installation [gelöst]

Bei der Installation des ShrewSoft Clients erhält man folgenden Fehler:  0x8004a029: Netzwerkkomponente kann nicht installiert werden

Manuelle Lösung:

Man erhöht in der Registrierung den Wert für die maximale Filterzahl von 8 (standard) auf 14 (maximum).

  1. Start –> Ausführen –> regedit und dann mit OK bestätigen
  2. Folgenden Key suchen:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Network\
  3. Im rechten Fenster nun den Eintrag MaxNumFilters rechtsklicken und „Ändern“ auswählen.
  4. Jetzt die Basis „dezimal“ auswählen und den Wert von 8 auf 14 ändern.
  5. Regsitry Editor nun schließen.

Hintergrund:
Andere Programme wie z.B. VPN Clients, Firewalls, etc. erzeugen jeweils einen eigenen Filter. Wenn die festgelegte Filterzahl von 8 in Windows 7 überschritten ist, schlägt jede weitere Installation, die einen neuen Filter erzeugen möchte, fehl.

Es gibt auch ein „FixIt„, mit dem man diesen Fehler auch umgehen kann, wenn man nicht selbst in der Registrierung ändern möchte:

Installation of Service Pack 1 for Windows 7 fails with errors 0x8004a029 or 0x80004005 – E_FAIL