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ESXi Warnung Add-in Card 10 35-GPU beheben

Auf einem HP Blade war ein Fehler zu sehen, dass ein Sensor ein Problem gemeldet hat:

Add-in Card 10 35-GPU Temperatur Problem 77 Grad
alternativ ist auch folgender Fehler aufgetreten:
Warning „Card 10 35-GPU 2, Controller access degraded“

Da alle anderen Temperaturen im Normalbereich lagen, sah das schon etwas merkwürdig aus.

Mit einem der folgenden Schritte kann man diesen Fehler beseitigen:

1. per ssh auf den ESXi Server verbinden und folgenden Befehl absetzen:
/etc/init.d/sfcbd-watchdog restart
danach im VSphere auf den Host verbinden und unter „Hardware Status“ auf „Update“ klicken.

2. wieder per ssh verbinden und mit /sbin/services.sh restart die Dienste neu starten.

3. Neustart des ganzen Servers

4. Man kann auch noch folgende Möglichkeit (ganz ohne ssh) probieren.
Dazu geht man im vSphere Client auf „Configuration / Security Profile“  im Bereich  „Services“ jetzt auf „Properties …“ und dort sucht man den Eintrag für den „CIM Server“. Diesen Eintrag auswählen und dann kann man diesen über den Button „Options…“ neu starten (Restart Knopf).
Danach dann wieder unter „Hardware Status“ auf „Update“ klicken.

vMotion: No Guest OS Heartbeats are being received Fehler

Wenn man eine virtuelle Maschine in ESXi verschieben will (mit Migrate …), erhält man folgende Meldung:
No guest OS heartbeats are being received. Either the guest OS is not responding or VMware tools is not configured properly.”

Sucht man jetzt bei VMware nach einer Lösung für die Meldung, findet man folgende Punkte:

  • Stellen Sie sicher, dass die VMware Tools auf dem Gastsystem installiert sind.
  • Wenn sie installiert sind, starten Sie den Dienst neu
  • Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Maschine lange genug gestartet ist, um den Dienst zu starten

Folgende Ansätze lassen die Meldung auch verschwinden:

  1.  Auf der VM einfach den VMware Tools Dienst neu starten.
  2.  Wenn man mit dem vSphere Client verbunden ist, öffnet man einfach eine Konsole, wartet bis man das Anmeldefenster sieht, und schließt die Konsole gleich wieder. Dabei ist es auch nicht notwendig sich auf dem Gast anzumelden.

ESXi, vSphere: Der Hardware-Überwachungsdienst antwortet nicht

Problem:
Verbindet man sich mit dem vSphere-Client auf einen ESXi Server und möchte sich den Hardwarestatus anzeigen lassen, erhält man folgende Fehlermeldung:
Hardware-ÜberwachungsdienstDer Hardware-Überwachungsdienst antwortet nicht; der Host ist nicht eingeschaltet.
Die Meldung ist natürlich recht irreführend, da der Host läuft und lediglich der Hardware-Überwachungsdienst nicht schnell genug antwortet.

Lösung:

Man verbindet sich per vSphere-Client auf Server und wählt direkt den betroffenen Host aus.
Dort öffnet man den Bereich „Konfiguration“ und dort das Sicherheitsprofil, das unter „Software“ zu finden ist.
Jetzt im oberen Bereich („Dienste“) die „Eigenschaften“ auswählen und den CIM-Server auswählen. Das ist normalerweise der letzte Eintrag in der Liste. Nun diesen Dienst neu starten (über den Punkt „Optionen“).
Danach den vSphere Client schließen, neu öffnen und die Verbindung wieder herstellen. Nun wieder den Reiter „Hardwarestatus“ öffnen und evtl. noch mal rechts oben auf „Update durchführen“ klicken.

Wenn das nicht hilft, kann man noch versuchen den Watchdog neu zu starten. Das ist in einem anderen Beitrag beschrieben.

ESXi, vSphere: Alarm – Status IPMI-Systemereignisprotokoll

Im VSphere Client wird bei einem Host ein rotes Alarmzeichen angezeigt. Im Karteireiter „Alarm“ findet man einen Eintrag „Status des IPMI-Systemereignisprotokolls des Hosts“

Zunächst prüft man natürlich die Serverhardware (z.B. über ILO). Ist dort alles im grünen Bereich, kann man folgendermaßen vorgehen:

Schauen wir und das Syslog mal an:
tail -100 /var/log/syslog
Dort findet man evtl. Einträge wie diese:
2016-05-12T07:36:32Z sfcb-vmware_raw[35608]: IpmiIfcSelReadEntry:error 203.
2016-05-12T07:36:32Z sfcb-vmware_raw[35608]: IpmiIfcSelReadEntry: retry expired.
2016-05-12T07:36:32Z sfcb-vmware_raw[35608]: IpmiIfcSelReadEntry:error 203.

Erst mal aufräumen:
1. Verbindung zum vCenter Server mit dem vSphere Client herstellen
2. Im vCenter Server das Inventar öffnen und den ESXi/ESX Host auswählen
3. Jetzt den Reiter „Hardwarestatus“ auswählen
4. Jetzt bei „Ansicht“ das „Systemereignisprotokoll“ auswählen5. Jetzt das Eieignisprotokoll zurücksetzen (der Alarm-Eintrag  wird dabei entfernt)
6. Jetzt auf „Sensoren zurücksetzen“ klicken.

Man kann das Bereinigen der Logs auch auf der Kommandozeile machen:
Mit ssh auf den Host verbinden und folgenden Befehl absetzen:
localcli hardware ipmi sel clear

Eventuell ist es noch notwendig noch einen Service neu zu starten.
sfcbd (small footprint cim broker daemon), der wiederum vom IPMI (Intelligent Platform Management Interface) abhängig ist, um seine Informationen zu bekommen.
/etc/init.d/sfcbd-watchdog restart
danach prüfen, ob der daemon wieder läuft:
/etc/init.d/sfcbd-watchdog status

 

 

VMWare Player: vmnetcfg.exe fehlt

Zur besseren Konfiguration der Netzwerkkarten und Zuordnungen zu bestimmten Schnittstellen wird das Tool „Virtual Network Editor“ (vmnetcfg.exe) benötigt. Dieses Werkzeug ist bei der Installation von VMWare Player im Verzeichnis nicht vorhanden, obwohl es in den Installationsdateien des Players vorhanden ist.

Der Virtual Network Editor wird benötigt, ist aber im VMWare Player Verzeichnis nicht vorhanden.

Manchmal ist es notwendig bei virtuellen Maschinen, die über VMWare Player gestartet werden, eine bestimmte Netzwerkkarte zuzuordnen.
Leider ist dies nicht über einen Eintrag im Konfigurationsmenü oder in der vmx-Datei möglich.

Network Editor
Um das zu tun, benötigt man den „Virtual Network Editor“, der eigentlich beim Player dabei ist.
Eigentlich, weil er zwar in den Installationsdateien vorliegt, aber nicht mit installiert wird.
Das läßt sich aber so lösen:

Benötigte Ressourcen: Die VMWare Player Installationsdatei.Z.B.: VMware-player-3.1.2-301548.exe

Jetzt öffnet man eine CMD, begibt sich in das Verzeichnis, in dem die Installationsdatei liegt (hier in C:\tmp):

START –> AUSFÜHREN –> CMD
cd c:\tmp

Jetzt extrahiert man den Inhalt der Installationsdatei mit

VMware-player-3.1.2-301548.exe /e .\extract

Es ist egal, ob der Ordner letztendlich „extract“ oder sonstwie heißt.
Nun muss man den Ordner „network.cab“ entpacken (ich empfehle 7zip).
Hier findet man folgende Dateien:

vmnetcfg.exe
vmnetmgr.dll
vmnetui.dll
vnetsniffer.exe
vnetstats.exe

Jetzt kopiert man die „vmnetcfg.exe“ in das VMWare Player Verzeichnis (normalerweise „C:\Program Files\VMware\VMware Player\“, bzw. „C:\Programme\VMware\VMware Player\“).
Von dort aus kann man nun den „Virtual Network Editor“ starten und sie entsprechenden Netzwerkeinstellungen durchführen.

Hier der Originaltext:

The vmnetcfg.exe is included in the installer, but won’t be installed.

1. Run the installer with /e option. For example:
VMware-player-3.0.0-197124.exe /e .\extract
All contents will be extracted to „extract“ folder.

2. Open „network.cab“ and copy vmnetcfg.exe to your installation folder,
typically „C:\Program Files\VMware\VMware Player\“.

gefunden hier

 

Hat man einem Vmnet einen Netzwerkadapter zugeordnet, kann man das noch in der vmx festmachen.
Dazu ergänzt man die ethernet Einstellungen in der vmx:

ethernet0.present = "TRUE"
ethernet0.virtualDev = "vmxnet"
ethernet0.startConnected = "TRUE"
ethernet0.connectionType = "custom"
ethernet0.vnet = "vmnet0"

ethernet1.present = "TRUE"
ethernet1.virtualDev = "vmxnet"
ethernet1.startConnected = "FALSE"
ethernet1.connectionType = "custom"
ethernet1.vnet = "vmnet2"

 


sigc-2.0.dll Fehler beim Aufruf von vmnetcfg.exe

vmnetcfg Fehler

Dieser Fehler ist zwar unschön, aber läßt sich relativ unkompliziert beseitigen.

Variante1:
Die Holzhammermethode
VMWare-Player deinstallieren, Neutstart, danach Neuinstallation – fertig!

Variante2:
Kopieren der „sigc-2.0.dll“
Hat man mehrere Rechner auf denen VMWare Player isntalliert ist, kann man sich die Datei „sigc-2.0.dll“ dort aus dem VMWare Player Verzeichnis holen.
Hat man nur den einen PC, kann man wieder die Installationsdatei (z.B. VMware-player-3.1.2-301548.exe) extrahieren (siehe oben).
Dann entpackt man die „ui.cab“. Diese enthält neben vielen anderen Dateien auch die „sigc-2.0.dll“.
Diese Datei wird dann einfach wieder in das VMWare Player Verzeichnis kopiert.

Danach sollte diese Meldung beseitigt sein.