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USV: Someone is currently logged into the APC Management Web Server.

Wenn man sich an einer USV anmelden will, erhält man die Info, dass schon jemand an der Weboberfläche angemeldet ist:
„Someone is currently logged into the APC Management Web Server. Please try again later.“

APC someone currently logged in
APC Web someone currently logged in

Oftmals hilft es, wenn man die „logoff“-Seite aufruft. In einigen Artikeln steht auch ‚logout.htm‘. Notfalls beide probieren.

Also
http://ip-adresse-der-USV/logoff.htm
bzw.
http://FQDN-der-USV/logoff.htm

Sollte es nicht gehen, kann man sich per FTP auf der APC anmelden und dort die event.txt öffnen.
Also per
ftp://ip-adresse-der-USV

In der event.txt sucht ihr jetzt den letzten Eintrag für eine geglückte Anmeldung auf der USV.
Das sieht so aus:

System: Web user 'apc' logged in from 192.168.1.104

Sollte es möglich sein den Client im Netz zu benutzen, kann man das Gleiche noch mal von diesem PC aus probieren.
Gibt es den Client mit dieser Adresse nicht mehr, kann man sich selbst diese Adresse vergeben und dann den Logout probieren.

Alternativ kann man versuchen eine Telnet-Verbindung zur USV aufzubauen und dann gleich wieder per ‚4 (Logout)‘ zu beenden.

Putty telnet zur APC USV

PuTTY telnet APC logout

Danach sollte die Anmeldung wieder funktionieren.

Firefox: Windows Authentifizierung im lokalen Netz

Wenn man mit dem Firefox im lokalen Netz eine Intranetseite öffnen möchte (z.B. Sharepoint), kommt zunächst ein Anmeldefenster , in dem man sein Windows Login (AD Domänenbenutzer) eingeben muss. Mit dem Internet Explorer kommt das Fenster nicht.
Natürlich ist das auf Dauer recht nervig.

Das Problem ist, dass die NTLM-Authenthifizierung im Firefox standardmäßig ausgeschaltet ist. Im IE ist diese Authentifizierung aktiv.

Lösung1:
Die etwas „grobe“ Variante, mit der man im ganzen LAN damit fertig ist.
In der Adressleiste gibt man about:config ein.
Die Warnung, die dann kommt, bestätigen.
Folgende Einträge suchen und auf TRUE setzen:

network.automatic-ntlm-auth.allow-non-fqdn
network.negotiate-auth.allow-non-fqdn

Lösung2:
Um einzelne Adressen zu authentifizieren, kann man so vorgehen:
In der Adressleiste gibt man wieder about:config ein.

Dort sucht man nach „trusted-uris“

Jetzt trägt man die gwünschte Seite bei folgenden Punkten ein:
network.automatic-ntlm-auth.trusted-uris [NTLM]  network.negotiate-auth.trusted-uris [Kerberos]
Will man mehrere Seiten eintragen, kann man diese mit Komma trennen und hintereinander eintragen.

Es ist auch möglich nur mit Namensteilen zu arbeiten. So reicht es z.B., wenn man nur den Domänennamen eingibt, um die ganze Domain zu erlauben.
network.automatic-ntlm-auth.trusted-uris   „meine.local“

 

 

BIOS Update am Ubuntu PC ohne Floppy

Will man ein BIOS-Update am PC durchführen erhält man gerne den Hinweis, dass man eine DOS-formatierte Diskette verwenden soll.
Guter Scherz … ich habe weder ein Floppy-Laufwerk noch eine DOS-Diskette (oder ein WIndows).

So geht es trotzdem, wenn wir statt der Floppy einen USB-Stick verwenden:

  1. Voraussetzungen installieren:
    sudo apt-get gparted
    sudo apt-get unetbootin
  2. Jetzt erstellen wir auf dem USB-Stick eine FAT16 Partition.
    Dabei solltet ihr den Stick zunächst unmounten.
    Z.B. so:
    Unmount USB Stick GUI
    gparted FAT16 PartitionDanach muss der Stick wieder gemountet werden.
    Am einfachsten natürlich, indem man ihn zieht und wieder steckt.
  3. Jetzt startet man UNETbootin, um FreeDOS auf dem Stick zu installieren.
    Dazu wählt man in der Software „FreeDOS“ im DropDown Menü und wählt den USB-Stick aus.
    Jetzt erhält man einen bootfähigen USB-Stick mit DOS.
    UNETbootin FreeDOS
  4. Als letzten Schritt muss man noch die notwendigen Dateien, die man von der Herstellerseite runtergeladen hat, auf den Stick kopieren.
  5. Eventuell muss man noch im BIOS einstellen, dass von USB gestartet werden kann.
    Wenn der Stick bootet, wählt man „Default“ im Bootmanager von UNETbootin und danach eine der „Live CD“ Optionen.
    Z.B. „3. FreeDOS Live CD with HIMEM + EMM386“.
    Um an das Verzeichnis mit den BIOS-Updates zu kommen, muss man auf einen anderen Laufwerksbuchstaben wechseln.
    Normalerweise auf C: – also tippt man auf der Konsole C:
    Achtung – da üblicherweise ein englisches Tastaturlayout voreingestellt ist, liegt der Doppelpunkt auf dem Buchstaben „Ö“.
    Jetzt kann man sich mit dem Befehl „dir“ den Inhalt anzeigen lassen. Dort findet ihr entweder euren Ordner oder die Update-Datei.
    Um in ein Verzeichnis zu wechseln, gebt „cd Verzeichnisname“ ein. Danach einfach den Setupdateinamen eingeben und mit Enter starten.

Gespeichertes Kennwort in HeidiSQL sichtbar machen

Es kommt halt mal vor, dass man in der HeidiSQL eine Serververbindung mit Kennwort gespeichert hat, man aber nicht mehr an die Information kommt, wie das Kennwort lautet.
Entweder man findet den Zettel nicht mehr, auf den man es sich notiert hat oder ein Kollege hat einem die Einstellungen übergeben, aber nicht dokumentiert.

Wie dem auch sei – es ist möglich das Kennwort zu retten:

  1. Zuerst speichert man die HeidiSQL-Einstellungen ab:
    Dazu klickt man im HeidiSQL Fenster unten rechts auf „Mehr“
    HeidiSQL Settings
  2. Jetzt öffnet man die Sicherungsdatei in einem Editor (z.B. Notepad++) und sucht nach den Zugangsdaten der Verbindung.
  3. In den Angaben zur Verbindung findet ihr eine lange Zahl. Die Zeile ist so aufgebaut:
    Servers\Verbindungsname\Password<|||>1<|||>726F747B7E766B7A6B78346A6B6

    Die lange Zahl kopiert ihr euch am besten irgendwohin.

  4. Jetzt erstellt ihr eine HTML Datei mit folgendem Inhalt:
    <!doctype html>
    <html>
    <body>
    <script>
    function heidiDecode(hex) {
    var str = '';
    var shift = parseInt(hex.substr(-1));
    hex = hex.substr(0, hex.length - 1);
    for (var i = 0; i < hex.length; i += 2)
    str += String.fromCharCode(parseInt(hex.substr(i, 2), 16) - shift);
    return str;
    }
    document.write(heidiDecode('[ENCODED_PASSWORD]'));
    </script>
    </body>
    </html>
    

     

  5. Jetzt ersetzt ihr den Begriff [ENCODED_PASSWORD] durch eure lange Zahl, die ihr im Schritt 3 rausgefunden habt, und speichert das Dokument ab.
  6. Nun müsst ihr nur noch das gespeicherte HTML-Dokument im Browser öffnen und seht das Kennwort im Klartext.

Quelle: http://www.chasewoodford.com

Windows: Chrome Icon auf „Gold“ umstellen

Wem das normale Icon von Googels Chrome Browser zu langweilig wird, sollte sich etwas Luxus gönnen 🙂

Man kann das Icon für Chrome ohne zusätzlichen Tools ändern.Chrome Programm Icons

 

 

 

Dazu muss man sich nur eine Verknüpfung zum Browser anlegen oder die vorhandene Verknüpfung mit der rechten Maustaste anklicken:
Chrome Eigenschaften

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dor klickt man jetzt auf „Anderes Symbol …“ und erhält folgende Ansicht:
Chrome Icons

 

 

 

 

 

 

 

Neben dem „normalen“ Icon sieht man jetzt auch das „goldene“. 🙂

Einfach das neue Symbol auswählen und zweimal  mit OK die Fenster schließen.

Diese Einstellung dient natürlich lediglich „kosmetischen“ Zwecken und schaltet KEINE goldenen Features frei. 🙂