Archiv der Kategorie: Exchange

Netscaler with Unified Gateway: Webmail im Vollbild

Das Problem ist schnell erklärt:

Wenn man sich am Netscaler with Unified Gateway am Webmail anmeldet, hat man erst einmal einen Balken links (1) und oben (2) am Bildrand:

Standardansicht
Standardansicht

Dadurch hat man je nach Endgerät und Auflöung zu wenig Platz, um sinnvoll mit den Mails zu arbeiten.

Die Lösung besteht darin, sich in den persönlichen Websites einen Link zum Mailserver zu hinterlegen.
Persönliche Websites  Link
Also klickt man im Bereich „Persönliche Websites“ auf „Hinzufügen“ und trägt den Link zum Webserver ein (ggfs. bei der IT nachfragen).

Link Eigenschaften

Danach erhält man einen zusätzlichen Button, der als Beschriftung den vergebenen Namen (in diesem Fall OWA) hat.
Klickt man jetzt auf den Button, statt in der linken Leiste „E-Mail“ zu verwenden, öffnet sich ein neuer Browsertab mit der Webmail-Oberfläche.
Webmeil fullscreen

 

 

Exchange: Postfachgröße per Powershell abfragen

Bei Problemen mit Outlook/Exchange Konten ist est häufig ein sinnvoller Schritt sich über die Größe des Objektes zu informieren.

Dazu öffnet man die Exchange Management Shell und gibt folgenden Befehl ein:

Get-MailboxStatistics UserJoe | Format-List StorageLimitStatus,TotalItemSize,TotalDeletedItemSize,ItemCount,DeletedItemCount

Das Ergebnis sieht dann in etwa so aus:

StorageLimitStatus   : BelowLimit
TotalItemSize        : 397.4 MB (416,655,189 bytes)
TotalDeletedItemSize : 42.77 MB (44,846,426 bytes)
ItemCount            : 6382
DeletedItemCount     : 3764

 

Outlook: Kostenlose Snooze- oder Boomerang-Funktion für Outlook

Bei vielen Benutzern (einschließlich mir) dient der Posteingang in Outlook nebenbei auch als eine Art To-Do-Liste. Wichtige Mails werden schnell bearbeitet, unwichtige Mails könnten warten – aber sind halt ‚optisch‘ vorhanden und stören etwas.
Natürlich ist diese Arbeitsweise nicht ideal, aber bei vielen Mail-Benutzern hat es sich eben so eingebürgert.
Nun möchte man die zweitrangigen Mail natürlich nicht ganz aus dem Auge verlieren – nur halt mal eben auf ‚Snooze‘ setzen. Das Ganze wird auch gerne als Boomerang bezeichnet, weil die Mail ja nicht weg ist – sie kommt ja wieder.

Hier ist ein Lösungsansatz, den ich bei kevinguyer im Internet gefunden habe:

Erster Schritt:
Erzeuge eine neue Sicht auf deinen Posteingang

Dazu wechselt man auf ‚Ansicht‘

dann die aktuelle Ansicht als neue Ansicht speichern, um eine neue Ansicht zu erzeugen.
Ich speichere mir auch gleich noch einen Eintrag mit der Bezeichnung ‚Standard‘, um im Bedarfsfall einfach wieder zurückschalten zu können.
In diesem Fall nenne ich sie Boomerang (weil die Mails ja wieder kommen, wenn man sie wegpackt).

Jetzt wechselt man auf Ansichtseinstellungen in der Outlook -Leiste, um einen Filter zu definieren, da sich ja bisher durch die neue Sicht nichts verändert hat:


Dort erzeugen wir in den erweiterten Einstellungen zwei Filtereinträge.
„Fällig am -> besteht nicht“ (zeigt alle Mails ohne Fälligkeitseintrag an)
und
„Fällig am -> ‚am oder vor‘ -> ‚Heute'“ (zeigt alle Mails an, die vor oder genau heute fällig sind)


Der fertige Filter sieht dann so aus:

Klickt man jetzt eine Mail mit der rechten Maustaste an und setzt die Fälligkeit auf irgendeinen Termin in der Zukunft, wird sie in dieser Sicht ausgeblendet.Am Fälligkeitstag erscheint die Mail wieer im Posteingang und kann ganz normal bearbeitet werden.

Sollte man eine Mail suchen, die auf diese Weise ausgeblendet ist, muss man nur die Ansicht wieder auf ‚Standard‘ zurückstellen.

Kleiner Tip:
Hat man bestimmte Absender oder Betreffs, die mehr oder weniger regelmäßig kommen, aber normalerweise nicht sofort bearbeitet werden müssen (Info-Mails, etc.), kann man sich auch eine Regel (Client-Regel) zusammenstellen, die diese Mails automatisch auf eine spätere Fälligkeit stellt.
So kann man sich die z.B. für den nächsten Tag zum ersten Büro-Kaffee zurücklegen. 🙂

Exchange: Abwesenheitsassistent für andere Benutzer abfragen

Manchmal ist es notwendig sich den Inhalt und Zustand des Abwesenheitsassistenten anzeigen zu lassen.
Natürlich kann man eine Mail an das betreffende Postfach schicken uns schauen, was dabei rauskommt. Allerdings ist es manchmal zur Fehleranalyse besser, wenn man direkt auf dem Exchange nachsehen kann. Z.B., wenn jemand nur eine interne Nachricht hinterlegt hat und nach extern keine/ eine leere/ eine alte Nachricht verschickt wird.

Also:
Start –> Microsoft Exchange Server 2010 –> Exchange Management Shell öffnen

Dort dann folgende Zeile einfügen:
Get-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity ‚username‘

Danach erhält man eine Übersicht, in der man sieht, ob der Abwesenheitsassistent aktiv ist und man sieht auch die Nachrichten, die bei ‚intern‘ und ‚extern‘ hinterlegt sind.

Quelle: Technet

Exchange: Abwesenheitsassistent für andere Benutzer einstellen

In fast allen Firmen, die Exchange als Mailserver verwenden, wird das früher oder später aktuell:

Problem:
Ein Mitarbeiter wird krank und es soll der Abwesenheitsassistent eingeschaltet und evtl. noch mit einem sinnvollen Text versehen werden (z.B. für Vertretungen im Krankheitsfall, etc.)
Lösung:
Achtung:
BEVOR man sich jetzt ins Eingemachte stürzt, sollte man vorerst in der Firma (z.B. mit dem Betriebsrat) klären, ob diese Vorgehensweise in der Firma überhaupt geduldet ist.
Normalerweise sollte nichts dagegen sprechen, wenn es mit dem Benutzer so vereinbart wurde, aber das kann im Einzelfall schon mal sehr heftigen Ärger geben, den man ja vermeiden will.
Also: VORHER klären!
Man kann im Exchange 2010 über einen Einzeiler im Powershell diese Benachrichtigungstexte hinterlegen und aktiv schalten.

Start –> Microsoft Exchange Server 2010 –> Exchange Management Shell öffnen

Dort dann folgende Zeile einfügen:

Set-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity username -AutoReplyState Enabled -InternalMessage „Interne Nachricht.“ -ExternalMessage „Externe Nachricht.“

Natürlich muss man noch den Benutzernamen und die Nachrichten anpassen, bevor man den Befehl ausführt.

Ein weiteres Beispiel fügt noch eine zeitliche Begrenzung ein falls der Kollege z.B. vor dem Urlaubsantritt vergessen hat den Autoreply zu aktivieren:

Set-MailboxAutoReplyConfiguration -Identity username -AutoReplyState Scheduled -StartTime „7/10/2012 08:00:00“ -EndTime „7/15/2012 17:00:00“ -InternalMessage „Internal auto-reply message“

wobei man hier einen Blick auf die Datumsformate haben sollte.
Ich persönlich würde das Ganze ohne Zeitbegrenzung einstellen. Ist zwar ein nettes Feature, aber es gab bei verschiedenen Exchange-Konstellationen auch schon den Zustand, dass der Autoreply fleißig weitergeschickt hat, obwohl der Benutzer ihn in Outlook schon abgeschaltet hatte.

gefunden auf http://technet.microsoft.com