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[SOLVED] Windows was unable to open service control manager database

Problem:
Wenn man an einem PC die Diensteverwaltung öffnen will per CMD –> services.msc erhält man diese Meldung (Error 1722):
Services Error 1722

Lösung:
Um diesen Fehler zu beheben, muss man nur die CMD als Administrator öffnen und dort die vordefinierte Firewall Regelgruppe für das WMI aktivieren:

"Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)"

Der Befehl dazu sieht so aus:

netsh advfirewall firewall set rule group = "windows management instrumentation (WMI)" new enable=yes

bzw:

netsh advfirewall firewall set rule group="Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)" new enable=yes

Danach kann man die Diensteverwaltung wieder aus der cmd aufrufen.
Als ‚Workaround‘ kann man auch den Explorer öffnen und dort beim Eintrag für den PC per Rechtsklick das Kontextmenü öffnen und dort die Verwaltung des PCs auswählen.
Im Comuter Management Fenster kann man dann auch die Dienste verwalten. 🙂

ACHTUNG:
Diese Änderung war in meinem Fall auch notwendig, obwohl die Windows Defender Firewall für die Domäne ausgeschaltet war (da wir ein anderes Produkt einsetzen).

 

Windows Update im Griff: ABC-Update

Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem Tool, mit dem ich den Windows Update Prozess etwas besser im Griff haben kann.

Lange habe ich mit dem WSUShelper von Wolfgang Fuehrer gearbeitet, allerdings benötige ich zur Ergänzung noch ein Tool, mit dem ich den Update Prozess sofort starten kann.

Hier setzt jetzt das Tool ABC-Update an, welches von Flemming Varmer kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mit diesem Tool kann man die Updates entweder direkt von Microsoft holen

 ABC-Update.exe /A:Install 

oder von einem WSUS-Server, den man im eigenen Netz hat

 APC-Update.exe /S:WSUS /A:Install /R:N 

(Installiert alle verfügbaren, aber noch nicht installierten Updates ohne Reboot)
Interessant ist auch, dass man für den WSUS Server unterschiedliche Ports angeben kann (also Port 80 oder 8530).

Hier noch die Übersetzte Beschreibung des Programmes von der Webseite:

ABC-Update
ist ein einfach zu bedienendes Tool, mit dem Sie die Kontrolle über MS-Update-Vorgänge behalten.

Mit ABC-Update erhalten Sie die Updates genau dann, wenn Sie sie benötigen, und können auch maximale Neustarts definieren, Filteroptionen verwenden, um Updates anhand von Patchdaten, KB-Artikeln und Update-Kategorien auszuwählen.
Das Tool hat eine GUI- und eine Kommandozeilenversion und ermöglicht es Ihnen, Update-Operationen auch dann zu skripten, wenn Sie diese benötigen. Da Sie das Tool auch von der Kommandozeile aus aufrufen können, ist es gut geeignet für die Verwendung mit Software-Verteilungstools wie ABC-Deploy, MS SCCM und anderen.

Sie haben die Kontrolle. Kein Warten mehr auf automatische Updates.
Getestet OK von Windows XP/2003 und höher

Diese Lücke zwischen dem, was Microsoft direkt nach dem Auspacken anbietet, und dem, was viele Administratoren wirklich wollen, ist das, was das ABC-Update-Tool ausfüllen soll.

 

Windows Image einbinden und bearbeiten

Um z.B. BOOT_BCD Fehler unter Sophos Safeguard zu beheben, benötigt man einen bootfähigen USB-Stick, auf dem ein Windows PE läuft.
Auf diesem Stick befindet sich im Ordner „sources“ das Image „boot.wim“, in dem sich die WindowsPE Verzeichnisse befinden.
Um jetzt Dateien wie z.B. die „recoverytoken.tok“ in das Image einbinden zu können, muss man es unter Windows 10 mounten und bearbeiten.
Bei der alten Version des Sophos Sticks konnte man das bequem mit 7zip erledigen, aber das scheint unter 10 mit dem Image ‚winpe_SGN_8.00.0_x86.iso‘ nicht mehr zu gehen.

Stattdessen muss man das Image jetzt mit dem DISM (Deployment Image Servicing and Management tool) einbinden und bearbeiten.

  1. Anlegen eines Arbeitsverzeichnisses
    Dazu erstellt man einfach einen neuen Ordner (in meinem Beispiel C:\mounted_images)
  2. Jetzt öffnet man die cmd als Administrator
  3. Nun gibt man folgenden Befehl ein:
    DISM /Mount-Image /ImageFile:D:\sources\boot.wim /index:1 /MountDir:C:\mounted_images
    Damit hat man das *.wim Image jetzt in dem Arbeitsverzeichnis zur Verfügung.
  4. Jetzt kann man das Arbeitsverzeichnis im Explorer öffnen und die Dateien entsprechend bearbeiten.
  5. Sichern der Veränderungen
    Das geht mit folgendem Befehl:
    Dism /Commit-Image /MountDir:C:\mounted_images
  6. Nun noch unmounten des Imgaes (sicherheitshalber noch mal mit einem ‚commit‘)
    Dism /Unmount-Image /MountDir:C:\mounted_images /commit

Jetzt kann man den Stick wieder entfernen und mit dem Image arbeiten.

ACHTUNG: Windows 10 PE Images können nicht mehr mit ImageX bearbeitet werden. Daher belibt nur der Weg über DISM!

Win10: Als anderer Benutzer ausführen in Start anzeigen

Einige Anwendungen möchte man im täglichen Arbeiten nicht als Administrator, sondern als „anderer Benutzer“ ausführen. Natürlich kann man das per SHIFT-Rechtsklick machen, aber auf Dauer ist das schon recht umständlich.

Um das ganze im Startmenü zu ermöglichen, kann man folgendes tun:

Windowstaste + R drücken und dort gpedit.msc eingeben.
Nun startet der „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“.
Dort wählt man nun unter ‚Benutzerkonfiguration‘ die ‚Administrativen Vorlagen‘ und dort den Punkt ‚Startmenü und Taskleiste‘ aus.
Auf der rechten Seite sieht man nun einen Eintrag Befehl „als anderer Benutzer ausführen in „Start“ anzeigen.
gpedit andererBenutzerPer Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich ein Konfigurationsfenster, in dem man „Aktiviert“ auswählt und danach mit „OK“ wieder schließt.
gpedit andererBenutzer Detail

Man kann das Ganze auch über die Registry einstellen. Allerdings kann es sein, dass der Registry Key nicht vorhanden ist, solange man das nicht per Gruppenrichtlinie einmalig eingetragen hatte.
Hier ist der Key:
HKEY_Current_USER\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer
Registry Als anderer Benutzer

Das Ergebnis sieht dann so aus:
Windows10 Startmenü

ISO als DVD mounten in Windows 10

Normalerweise kann man seit Windows 8 CD/DVD Images (Endung ISO) per Rechtsklick als DVD-Laufwerk ohne Zusatzsoftware einbinden.
Bereitstellen per RechtsklickSollte diese Option im Kontextmenü nicht angezeigt werden, liegt das daran, dass der Endung ISO ein anderes Programm zugeordnet ist.

Das lässt sich relativ einfach beheben. Dazu klickt man ein ISO mit rechts an, um das Kontextmenü zu öffnen und wählt dann „Öffnen mit –> Andere App auswählen.
Dort wählt man jetzt den Explorer und setzt den Haken bei „Immer diese App zum Öffnen von .iso Dateien verwenden“
Explorer für ISOAb jetzt steht im Kontextmenü der Punkt Bereitstellen wieder zur Verfügung.