Archiv der Kategorie: Linux

Alle Tips und Tricks, die mit Linux zu tun haben. Debian, Ubuntu und OpenSuse/SLES

Could not get lock /var/lib/apt/lists/lock – open (11: Resource temporarily unavailable)

Bei dem Versuch über apt die Pakete zu aktualisieren, kommt (unter Ubuntu oder in meinem Fall Lubuntu) folgende Meldung:

sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade

Reading package lists… Done
E: Could not get lock /var/lib/apt/lists/lock – open (11: Resource temporarily unavailable)
E: Unable to lock directory /var/lib/apt/lists/

Als erstes kann man es mit einem Neustart versuchen.
Leider führte das in meinem Falle nicht zum Erfolg.
Also Ausschau halten nach software center, synaptic oder update manager! Auch Fehlanzeige?!

Bei mir hat folgender Befehl geholfen:

sudo rm /var/lib/apt/lists/* -vf

Danach wieder ein 

sudo apt-get update

damit die Listen neu eingelesen werden.

Kostenloser Onlinekurs von OpenHPI: Linux für alle

Das Hasso-Plattner-Institut bietet einen kostenlosen Onlinekurs an, der sich an Linux-Anfänger richtet. In diesem Kurs werden die Basics vermittelt: Installation, Konfiguration und die Nutzung von Programmen. Also alles, was man benötigt, um von Windows auf Linux umzusteigen. 🙂

Kursstart ist am 12.02.2018 und er endet am 26.02.2018
Also 2 Wochen á 3-6 Stunden

Für diesen Kurs muss man sich lediglich auf der Webpräsenz des Institutes anmelden und sich dann für den Kurs eintragen.
Nach Absolvierung des Kurses bekommt man eine Teilnahmebestätigung (sofern man auf mindestens 50% der Kursunterlagen zugegriffen hat).

Hier geht es direkt zum Kurs!

Mehr Infos auch über Twitter: @openHPI unter Hashtag #linux2018

Ubuntu: PC bei Knopfdruck ausschalten

Gerade wenn man einen „headless“ linux PC laufen hat, möchte man ihn ohne große Umstände herunterfahren können.
Am besten einfach den Powerknopf einmal drücken und die Kiste schaltet sich ab.

So gehts:

sudo vi /etc/acpi/events/powerbtn

dort sucht man die folgende Zeile und kommentier sie mit einem # aus:

action=/etc/acpi/powerbtn.sh

dann sieht sie so aus

#action=/etc/acpi/powerbtn.sh

stattdessen fügt man jetzt folgende Zeile ein:

action=/sbin/poweroff

Jetzt noch einen Dienst neu starten und fertig:

sudo acpid restart

Jetzt fährt der PC auf Knopfdruck herunter.

Bei ssh Verbindungen werden die Kennworte lesbar dargestellt

Problem:
Wenn man beim Kunden sitzt und sich per ssh auf einen Server verbindet, möchte man in der Regel nicht, dass die eingegebenen Kennworte lesbar dargestellt werden.

Bei folgenden Beispielen ist dies aber der Fall:

Beipiel1:
ssh benutzer@server ‚mysql -u benutzer -p‘

Beispiel2:
ssh benutzer@server „sudo ls“

In der jetzt kommenden Kennwortabfrage  wird in beiden Fällen das Kennwort gut lesbar angezeigt.

Lösung:
Um die Passworteingabe wieder zu verstecken, muss man lediglich die Option ‚-t‘ mitgeben.  Also:
ssh -t benutzer@server ‚mysql -u benutzer -p‘
bzw.
ssh -t benutzer@server „sudo ls“

Dadurch wird die Kennworteingabe wieder „unsichtbar“ gemacht.

In dem Manpages zu ssh findet man folgende Beschreibung:
-t      Force pseudo-terminal allocation.  This can be used to execute arbitrary screen-based programs on a remote machine, which can be very useful, e.g. when
             implementing menu services.  Multiple -t options force tty allocation, even if ssh has no local tty.

Normalerweise wird bei einer ssh-Verbindung kein Pseudoterminal geöffnet, welche die Ein- und Ausgabe mit einem Prozess verbindet.
Daher werden die Kennworteingaben auch nicht maskiert.

Wenn man das dauerhaft haben möchte, ohne jedes Mal das ‚-t‘ eingeben zu müssen, kann man die ‚~/.ssh/config‘ entsprechend bearbeiten. Mehr dazu ist in den Manpages zu lesen:
man 5 ssh_config im Bereich RequestTTY

brace expansion: Verzeichnisse erstellen und löschen

Wenn man ein Verzeichnis mit mehreren Unterordnern erstellen will, kann man natürlich per mkdir jeden Ordner einzeln anlegen.
Das Ganze kann man allerdings auch einfacher haben.

Konkretes Beispiel: Beim Anlegen von Projektverzeichnissen kann es hilfreich sein, wenn man die benötigten Unterordner gleich mit erstellen kann:

sudo mkdir -p /Projekte/Nummer220/{Hardware,Software,Dokumentation}

Das ‚-p‘ muss mitgenommen werden, da dadurch die benötigten übergeordneten Verzeichnisse (in diesem Fall die ‚Nummer220‘) erstellt werden.
Im Verzeichnis ‚/Projekte‘ wird nun ein Ordner ‚Nummer 220‘ mit den Unterordnern ‚Hardware‘, ‚Software‘ und ‚Dokumentation‘ angelegt.

Was für das Erstellen von Verzeichnissen gilt, geht auch beim Löschen.
Will man das Projektverzeichnis behalten, aber die Unterordner löschen, kann man das mit folgendem Einzeiler tun:

 sudo rm -r /Projekte/Nummer220/{Hardware,Software,Dokumentation}

Wichtig ist dabei, dass man das ‚-r‘ für rekursiv setzt, da man ansonsten einige Fehlermeldungen bekommt, da ‚rm‘ ansonsten von Dateien ausgeht und den Dienst verweigert.