Schlagwort-Archive: cmd

RDP Sitzung beenden ohne Sperrung des Clients

Wenn eine Verbindung zu einem Remotecomputer über eine Remotedesktopverbindung (Remote Desktop Connection, RDC) hergestellt wird, sperrt das Windows-Betriebssystem die lokale Sitzung auf der Remotecomputerkonsole, die sich mit demselben Benutzerkonto anmeldet, und unterbricht den Benutzer, der den Server oder Clientcomputer physisch verwendet.

Beim Beenden der RDP-Sitzung wird dann der Rechner automatisch gesperrt. Es kann aber sein, dass dies genau falsch ist.
Z.B., wenn ein Betreuer nach einem Langzeittest schauen will, der durch die Abmeldung unterbrochen würde.

Es ist allerdings möglich eine RDP Sitzung zu beenden, ohne die Anwendersitzung zu sperren.

Öffnen Sie auf dem über RDC verbundenen Remotesystem (nicht auf Ihrem Computer, dessen RDC für die Verbindung mit dem Remotesystem initialisiert ist) als Administrator ein Eingabeaufforderungsfenster (CMD) und führen Sie den Befehl abhängig vom auf dem Remotesystem ausgeführten Windows-Betriebssystem aus.

WindowsXP:
tscon 0 /dest: console

Unter Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10 oder neuer:
tscon 1 /dest: console

Unter Windows Server:
tscon% sessionname% / dest: console

Damit wird zwar weiterhin der Bildschirm auf dem Remotecomputer während der RDP-Sitzung schwarz, aber nach dem Beenden der Sitzung ist der Client wieder frei verfügbar, ohne dass man die Anmeldung erst entsperren muss.

[SOLVED] Windows was unable to open service control manager database

Problem:
Wenn man an einem PC die Diensteverwaltung öffnen will per CMD –> services.msc erhält man diese Meldung (Error 1722):
Services Error 1722

Lösung:
Um diesen Fehler zu beheben, muss man nur die CMD als Administrator öffnen und dort die vordefinierte Firewall Regelgruppe für das WMI aktivieren:

"Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)"

Der Befehl dazu sieht so aus:

netsh advfirewall firewall set rule group = "windows management instrumentation (WMI)" new enable=yes

bzw:

netsh advfirewall firewall set rule group="Windows-Verwaltungsinstrumentation (WMI)" new enable=yes

Danach kann man die Diensteverwaltung wieder aus der cmd aufrufen.
Als ‚Workaround‘ kann man auch den Explorer öffnen und dort beim Eintrag für den PC per Rechtsklick das Kontextmenü öffnen und dort die Verwaltung des PCs auswählen.
Im Comuter Management Fenster kann man dann auch die Dienste verwalten. 🙂

ACHTUNG:
Diese Änderung war in meinem Fall auch notwendig, obwohl die Windows Defender Firewall für die Domäne ausgeschaltet war (da wir ein anderes Produkt einsetzen).

 

Windows Update im Griff: ABC-Update

Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem Tool, mit dem ich den Windows Update Prozess etwas besser im Griff haben kann.

Lange habe ich mit dem WSUShelper von Wolfgang Fuehrer gearbeitet, allerdings benötige ich zur Ergänzung noch ein Tool, mit dem ich den Update Prozess sofort starten kann.

Hier setzt jetzt das Tool ABC-Update an, welches von Flemming Varmer kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Mit diesem Tool kann man die Updates entweder direkt von Microsoft holen

 ABC-Update.exe /A:Install 

oder von einem WSUS-Server, den man im eigenen Netz hat

 APC-Update.exe /S:WSUS /A:Install /R:N 

(Installiert alle verfügbaren, aber noch nicht installierten Updates ohne Reboot)
Interessant ist auch, dass man für den WSUS Server unterschiedliche Ports angeben kann (also Port 80 oder 8530).

Hier noch die Übersetzte Beschreibung des Programmes von der Webseite:

ABC-Update
ist ein einfach zu bedienendes Tool, mit dem Sie die Kontrolle über MS-Update-Vorgänge behalten.

Mit ABC-Update erhalten Sie die Updates genau dann, wenn Sie sie benötigen, und können auch maximale Neustarts definieren, Filteroptionen verwenden, um Updates anhand von Patchdaten, KB-Artikeln und Update-Kategorien auszuwählen.
Das Tool hat eine GUI- und eine Kommandozeilenversion und ermöglicht es Ihnen, Update-Operationen auch dann zu skripten, wenn Sie diese benötigen. Da Sie das Tool auch von der Kommandozeile aus aufrufen können, ist es gut geeignet für die Verwendung mit Software-Verteilungstools wie ABC-Deploy, MS SCCM und anderen.

Sie haben die Kontrolle. Kein Warten mehr auf automatische Updates.
Getestet OK von Windows XP/2003 und höher

Diese Lücke zwischen dem, was Microsoft direkt nach dem Auspacken anbietet, und dem, was viele Administratoren wirklich wollen, ist das, was das ABC-Update-Tool ausfüllen soll.

 

Windows: Uptime anzeigen

Will man sich nur die Startzeit des Systems anzeigen lassen, tippt man in der Commandline einfach ’starttime‘ ein.
Kein Schnick, kein Schnack, kein Taskmanager usw.

Ich habe mir jetzt folgendes Batch erstellt und in C:\Windows\System32\EigeneBatches gespeichert:

@echo off
:: Autor:            Peter Maier
:: Datum:            17.06.2016
:: Dateiname:        starttime.bat
:: Beschreibung:    Zeigt die Startzeit eines PCs an. 
:: Verwendung:        cmd --> starttime
:: Abhängigkeiten:    Bordmittel
:: Quelle:             http://www.psteiner.com/2013/05/windows-uptime.html
::#######################################################
:: Variablen
:: Funktionen
:: Eigentliches Script
:: englisches Windows
:: for /f "tokens=1,2,*" %%i in ('net statistics workstation ^| find "since"') do @echo %COMPUTERNAME% up since %%k
::deutsches Windows
for /f "tokens=1,2,*" %%i in ('net statistics workstation ^| find "seit"') do @echo %%k

Ich habe den ursprünglichen Teil für ein englisches Windows mal drin gelassen. Sollte es nicht funktionieren, muss man ggfs. einfach mal ’net statistics workstation‘ auf der Kommandozeile ausführen.
Dann hat man schon mal die Info, welche Informationen es hier gibt.
Im deutschen Text steht in der Zeile z.B.

Statistik seit 22/06/2016 13:56:21

Wenn man es sich in der System32 ablegt oder eine PATH Variable auf das passende Verzeichnis setzt, kann man nun einfach ’starttime‘ eingeben und bekomt die gewünschte Info.