Windows Image einbinden und bearbeiten

Um z.B. BOOT_BCD Fehler unter Sophos Safeguard zu beheben, benötigt man einen bootfähigen USB-Stick, auf dem ein Windows PE läuft.
Auf diesem Stick befindet sich im Ordner „sources“ das Image „boot.wim“, in dem sich die WindowsPE Verzeichnisse befinden.
Um jetzt Dateien wie z.B. die „recoverytoken.tok“ in das Image einbinden zu können, muss man es unter Windows 10 mounten und bearbeiten.
Bei der alten Version des Sophos Sticks konnte man das bequem mit 7zip erledigen, aber das scheint unter 10 mit dem Image ‚winpe_SGN_8.00.0_x86.iso‘ nicht mehr zu gehen.

Stattdessen muss man das Image jetzt mit dem DISM (Deployment Image Servicing and Management tool) einbinden und bearbeiten.

  1. Anlegen eines Arbeitsverzeichnisses
    Dazu erstellt man einfach einen neuen Ordner (in meinem Beispiel C:\mounted_images)
  2. Jetzt öffnet man die cmd als Administrator
  3. Nun gibt man folgenden Befehl ein:
    DISM /Mount-Image /ImageFile:D:\sources\boot.wim /index:1 /MountDir:C:\mounted_images
    Damit hat man das *.wim Image jetzt in dem Arbeitsverzeichnis zur Verfügung.
  4. Jetzt kann man das Arbeitsverzeichnis im Explorer öffnen und die Dateien entsprechend bearbeiten.
  5. Sichern der Veränderungen
    Das geht mit folgendem Befehl:
    Dism /Commit-Image /MountDir:C:\mounted_images
  6. Nun noch unmounten des Imgaes (sicherheitshalber noch mal mit einem ‚commit‘)
    Dism /Unmount-Image /MountDir:C:\mounted_images /commit

Jetzt kann man den Stick wieder entfernen und mit dem Image arbeiten.

ACHTUNG: Windows 10 PE Images können nicht mehr mit ImageX bearbeitet werden. Daher belibt nur der Weg über DISM!

ESXi Warnung Add-in Card 10 35-GPU beheben

Auf einem HP Blade war ein Fehler zu sehen, dass ein Sensor ein Problem gemeldet hat:

Add-in Card 10 35-GPU Temperatur Problem 77 Grad
alternativ ist auch folgender Fehler aufgetreten:
Warning „Card 10 35-GPU 2, Controller access degraded“

Da alle anderen Temperaturen im Normalbereich lagen, sah das schon etwas merkwürdig aus.

Mit einem der folgenden Schritte kann man diesen Fehler beseitigen:

1. per ssh auf den ESXi Server verbinden und folgenden Befehl absetzen:
/etc/init.d/sfcbd-watchdog restart
danach im VSphere auf den Host verbinden und unter „Hardware Status“ auf „Update“ klicken.

2. wieder per ssh verbinden und mit /sbin/services.sh restart die Dienste neu starten.

3. Neustart des ganzen Servers

4. Man kann auch noch folgende Möglichkeit (ganz ohne ssh) probieren.
Dazu geht man im vSphere Client auf „Configuration / Security Profile“  im Bereich  „Services“ jetzt auf „Properties …“ und dort sucht man den Eintrag für den „CIM Server“. Diesen Eintrag auswählen und dann kann man diesen über den Button „Options…“ neu starten (Restart Knopf).
Danach dann wieder unter „Hardware Status“ auf „Update“ klicken.

ECHO‘ is not recognized as an internal or external command,

Hin und wieder verwende ich zum Bearbeiten von Scripts die Software „Visual Studio Code“. Schlicht und ergreifend, weil ich diesen Editor umstellen kann, sodass der Hintergrund dunkel ist, was für die Augen ganz angenehm ist.

Wenn man allerding mit Code ein neues Batchfile erstellt, kann es passieren, dass man beim späteren Ausführen auf folgenden Fehler stösst:

C:\Windows\system32>´++@ECHO OFF
‚´++@ECHO‘ is not recognized as an internal or external command, operable program or batch file.

Nach einigem Gesuche bin ich dann schnell auf die Ursache gestossen:
Microsoft Visual Code verwendet utf-8 als Standardcodierung. Somit ist das Batch nicht richtig lesbar.
Abhilfe schafft man dadurch, dass man das Batch mit Notepad öffnet und bei „Speichern als…“ die Codierung auf ANSI umstellt.

ANSI Echo offBeim Öffnen bestehender Batchfiles habe ich das Problem noch nicht gehabt.
Wenn man möchte, kann man das umgehen, indem man in „Visual Studio Code“ die Standardcodierung umstellt:
Unter Files –> Preferences –> Settings findet man folgenden Eintrag:

// The default character set encoding to use when reading and writing files.
„files.encoding“: „utf8“,

Hat man die Zeile ausgewählt, kann man links auf ein Stiftsymbol klicken und hat dann die Auswahl aus den einstellbaren Zeichensätzen.

vMotion: No Guest OS Heartbeats are being received Fehler

Wenn man eine virtuelle Maschine in ESXi verschieben will (mit Migrate …), erhält man folgende Meldung:
No guest OS heartbeats are being received. Either the guest OS is not responding or VMware tools is not configured properly.”

Sucht man jetzt bei VMware nach einer Lösung für die Meldung, findet man folgende Punkte:

  • Stellen Sie sicher, dass die VMware Tools auf dem Gastsystem installiert sind.
  • Wenn sie installiert sind, starten Sie den Dienst neu
  • Stellen Sie sicher, dass die virtuelle Maschine lange genug gestartet ist, um den Dienst zu starten

Folgende Ansätze lassen die Meldung auch verschwinden:

  1.  Auf der VM einfach den VMware Tools Dienst neu starten.
  2.  Wenn man mit dem vSphere Client verbunden ist, öffnet man einfach eine Konsole, wartet bis man das Anmeldefenster sieht, und schließt die Konsole gleich wieder. Dabei ist es auch nicht notwendig sich auf dem Gast anzumelden.

Win10: Als anderer Benutzer ausführen in Start anzeigen

Einige Anwendungen möchte man im täglichen Arbeiten nicht als Administrator, sondern als „anderer Benutzer“ ausführen. Natürlich kann man das per SHIFT-Rechtsklick machen, aber auf Dauer ist das schon recht umständlich.

Um das ganze im Startmenü zu ermöglichen, kann man folgendes tun:

Windowstaste + R drücken und dort gpedit.msc eingeben.
Nun startet der „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“.
Dort wählt man nun unter ‚Benutzerkonfiguration‘ die ‚Administrativen Vorlagen‘ und dort den Punkt ‚Startmenü und Taskleiste‘ aus.
Auf der rechten Seite sieht man nun einen Eintrag Befehl „als anderer Benutzer ausführen in „Start“ anzeigen.
gpedit andererBenutzerPer Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich ein Konfigurationsfenster, in dem man „Aktiviert“ auswählt und danach mit „OK“ wieder schließt.
gpedit andererBenutzer Detail

Man kann das Ganze auch über die Registry einstellen. Allerdings kann es sein, dass der Registry Key nicht vorhanden ist, solange man das nicht per Gruppenrichtlinie einmalig eingetragen hatte.
Hier ist der Key:
HKEY_Current_USER\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer
Registry Als anderer Benutzer

Das Ergebnis sieht dann so aus:
Windows10 Startmenü

nur ein Spielplatz …