Win10: Als anderer Benutzer ausführen in Start anzeigen

Einige Anwendungen möchte man im täglichen Arbeiten nicht als Administrator, sondern als „anderer Benutzer“ ausführen. Natürlich kann man das per SHIFT-Rechtsklick machen, aber auf Dauer ist das schon recht umständlich.

Um das ganze im Startmenü zu ermöglichen, kann man folgendes tun:

Windowstaste + R drücken und dort gpedit.msc eingeben.
Nun startet der „Editor für lokale Gruppenrichtlinien“.
Dort wählt man nun unter ‚Benutzerkonfiguration‘ die ‚Administrativen Vorlagen‘ und dort den Punkt ‚Startmenü und Taskleiste‘ aus.
Auf der rechten Seite sieht man nun einen Eintrag Befehl „als anderer Benutzer ausführen in „Start“ anzeigen.
gpedit andererBenutzerPer Doppelklick auf diesen Eintrag öffnet sich ein Konfigurationsfenster, in dem man „Aktiviert“ auswählt und danach mit „OK“ wieder schließt.
gpedit andererBenutzer Detail

Man kann das Ganze auch über die Registry einstellen. Allerdings kann es sein, dass der Registry Key nicht vorhanden ist, solange man das nicht per Gruppenrichtlinie einmalig eingetragen hatte.
Hier ist der Key:
HKEY_Current_USER\SOFTWARE\Policies\Microsoft\Windows\Explorer
Registry Als anderer Benutzer

Das Ergebnis sieht dann so aus:
Windows10 Startmenü

ISO als DVD mounten in Windows 10

Normalerweise kann man seit Windows 8 CD/DVD Images (Endung ISO) per Rechtsklick als DVD-Laufwerk ohne Zusatzsoftware einbinden.
Bereitstellen per RechtsklickSollte diese Option im Kontextmenü nicht angezeigt werden, liegt das daran, dass der Endung ISO ein anderes Programm zugeordnet ist.

Das lässt sich relativ einfach beheben. Dazu klickt man ein ISO mit rechts an, um das Kontextmenü zu öffnen und wählt dann „Öffnen mit –> Andere App auswählen.
Dort wählt man jetzt den Explorer und setzt den Haken bei „Immer diese App zum Öffnen von .iso Dateien verwenden“
Explorer für ISOAb jetzt steht im Kontextmenü der Punkt Bereitstellen wieder zur Verfügung.

 

Outlook 2016: Antwort und Weiterleitung in neuem Fenster

Wenn man mit Outlook 2013 oder 2016 arbeitet, fällt einem schnell auf, dass Antworten und Weiterleitungen auf eingegangene Mails nicht als neue Fenster dargestellt werden, sondern immer „eingebettet“ werden. Angeblich verbessert dieses Verhalten den Arbeitsablauf, da der Benutzer „den Focus“ nicht verliert.
Ist für mich nicht wirklich schlüssig – also weg damit!

Dieses Verhalten kann man aber Umstellen:

  • Im Outlook Menü auf Datei klicken
  • Optionen auswählen
  • Dort links auf E-Mail klicken
  • im Bereich Antworten und Weiterleitungen den Punkt „Antworten und Weiterleitungen in neuem Fenster öffnen“ aktivieren“
  • mit OK betätigen

    Beantworten Fenster separieren

Win10 + Office2016: Fehler beim Download der globalen Adressliste

Problem:

Beim Abgleich der globalen Adressliste von Exchange mit Outlook  2016 (evtl. auch 2013) kommt unter Umständen folgende Fehlermeldung:

Outlook Unknown Error

Task „Mailkontoname“ reported error (0x800706D9) : ‚Unknown Error 0x800706D9‘
Im deutschen Office entsprechend „Unbekannter Fehler“.

Lösung:

Die Windows Firewall muss vor dem Abgleich eingeschaltet werden. Dabei ist es egal, ob sie in den Einstellungen deaktiviert ist.
Es muss lediglich der Dienst aktiv sein!
Verwendet man also eine alternative Firewall, kann man die Windows Firewall zuerst für alle Netzwerke (Privat, Domäne) deaktivieren.

Anscheinend hilft das Gleiche auch, wenn der Windows Update-Dienst sich mit der gleichen Fehlernummer beschwert.

 

Firefox: Windows Authentifizierung im lokalen Netz

Wenn man mit dem Firefox im lokalen Netz eine Intranetseite öffnen möchte (z.B. Sharepoint), kommt zunächst ein Anmeldefenster , in dem man sein Windows Login (AD Domänenbenutzer) eingeben muss. Mit dem Internet Explorer kommt das Fenster nicht.
Natürlich ist das auf Dauer recht nervig.

Das Problem ist, dass die NTLM-Authenthifizierung im Firefox standardmäßig ausgeschaltet ist. Im IE ist diese Authentifizierung aktiv.

Lösung1:
Die etwas „grobe“ Variante, mit der man im ganzen LAN damit fertig ist.
In der Adressleiste gibt man about:config ein.
Die Warnung, die dann kommt, bestätigen.
Folgende Einträge suchen und auf TRUE setzen:

network.automatic-ntlm-auth.allow-non-fqdn
network.negotiate-auth.allow-non-fqdn

Lösung2:
Um einzelne Adressen zu authentifizieren, kann man so vorgehen:
In der Adressleiste gibt man wieder about:config ein.

Dort sucht man nach „trusted-uris“

Jetzt trägt man die gwünschte Seite bei folgenden Punkten ein:
network.automatic-ntlm-auth.trusted-uris [NTLM]  network.negotiate-auth.trusted-uris [Kerberos]
Will man mehrere Seiten eintragen, kann man diese mit Komma trennen und hintereinander eintragen.

Es ist auch möglich nur mit Namensteilen zu arbeiten. So reicht es z.B., wenn man nur den Domänennamen eingibt, um die ganze Domain zu erlauben.
network.automatic-ntlm-auth.trusted-uris   „meine.local“

 

 

nur ein Spielplatz …