Wenn eine Verbindung zu einem Remotecomputer über eine Remotedesktopverbindung (Remote Desktop Connection, RDC) hergestellt wird, sperrt das Windows-Betriebssystem die lokale Sitzung auf der Remotecomputerkonsole, die sich mit demselben Benutzerkonto anmeldet, und unterbricht den Benutzer, der den Server oder Clientcomputer physisch verwendet.

Beim Beenden der RDP-Sitzung wird dann der Rechner automatisch gesperrt. Es kann aber sein, dass dies genau falsch ist.
Z.B., wenn ein Betreuer nach einem Langzeittest schauen will, der durch die Abmeldung unterbrochen würde.

Es ist allerdings möglich eine RDP Sitzung zu beenden, ohne die Anwendersitzung zu sperren.

Öffnen Sie auf dem über RDC verbundenen Remotesystem (nicht auf Ihrem Computer, dessen RDC für die Verbindung mit dem Remotesystem initialisiert ist) als Administrator ein Eingabeaufforderungsfenster (CMD) und führen Sie den Befehl abhängig vom auf dem Remotesystem ausgeführten Windows-Betriebssystem aus.

WindowsXP:
tscon 0 /dest: console

Unter Windows Vista, Windows 7, Windows 8, Windows 8.1, Windows 10 oder neuer:
tscon 1 /dest: console

Unter Windows Server:
tscon% sessionname% / dest: console

Damit wird zwar weiterhin der Bildschirm auf dem Remotecomputer während der RDP-Sitzung schwarz, aber nach dem Beenden der Sitzung ist der Client wieder frei verfügbar, ohne dass man die Anmeldung erst entsperren muss.

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