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ssh Verbindungen werden unterbrochen – ServerAliveInterval

Manchmal kann es schon nerven:
Man bearbeitet gerade etwas im ssh-Fenster, muss mal was Nachschlagen oder Telefonieren – und schon ist das ssh-Fenster wieder zu.

Lösung:
ServerAliveInterval Einstellung für den jeweiligen Client oder auch – sofern gewünscht – auf dem Server.

PUTTY
In den Sitzungseinstellungen geht man auf „Connection“ und dort gibt man unter „Sending of null packets to keep session active“ beim Punt „Seconds between keepalives (0 to turn off) den gewünschten Wert in Sekunden an.
Gerne verwendet: 300 = 5 Minuten
Putty ServerAliveInterval

LINUX Client (ssh)
Hier passt man die ssh Einstellungen entweder systemweit (/etc/ssh/ssh_config) oder für den einzelnen Benutzer (~/.shh/config) an. Sollte die Datei für den Benutzer nicht existieren, kann man sie neu anlegen. Eintrag:

Host *ServerAliveInterval 300
ServerAliveCountMax 2

LINUX Server
Man kann auch für den OpenSSH Server einen ServerAliveInterval hinterlegen, um die Sitzungen offen zu halten. Dazu trägt man in der /etc/ssh/sshd_config folgendes ein:

ClientAliveInterval 300
ClientAliveCountMax 2

Zur Erklärung:
Der Eintrag Server-/ClientAliveInterval gibt an, wann die Verbindung mit einem ’null packet‘ aktiv gehalten werden soll.
Der Server-/ClientAliveCountMax ist die Anzahl der Versuche, die unternommen werden, um die Verbindung aufrecht zu halten.
Kommt in diesem Beispiel zweimal keine Antwort, wird der Tunnel geschlossen.

 

Dynamics CRM und andere: Der Typeninitialisierer hat eine Ausnahme verursacht

Problem:

Bei der Installation einiger Updates kann es zu einer Fehlermeldung kommen, in der ein Fehler des Typeninitialisierers festgestellt wird.

Beim Rollup13 für Microsoft Dynamics CRM ist das z.B.:
Der Typeninitialisierer für „Microsoft.Crm.FeatureControlChecker“ hat eine Ausnahme verursacht.

Lösung:

cmd.exe als Administrator ausführen (Rechtsklick -> „Als Administrator ausführen“)

Danach folgenden Befehl ausführen:
lodctr /r und mit der Eingabetaste bestätigen.
Danach sollte eine Info-Meldung kommen, dass die Performance Counter Einstellung vom Backup wiederhergestellt worden sind.

Man kann sich die Leistungsindikatoren auf auflisten lassen mit

lodctr /q
will man langes Scrollen vermeiden kann man auch folgenden begehl eingeben
lodctr /q | findstr „[“
damit erhält man nur die Namen (die stets mit einer eckigen Klammer anfangen) und den Status (Enabled/Disabled)
——————schnipp———————

[ASP.NET_4.0.30319] Performance Counters (Enabled)
[aspnet_state] Performance Counters (Enabled)
[BITS] Performance Counters (Enabled)
[ContentFilter] Performance Counters (Enabled)
[ContentIndex] Performance Counters (Enabled)
[ESENT] Performance Counters (Enabled)
[ISAPISearch] Performance Counters (Enabled)
[Lsa] Performance Counters (Enabled)
[MSDTC] Performance Counters (Enabled)
….
——————schnapp———————

Für den CRM Outlook Client kann man jetzt prüfen, ob [CRM Client] auf (Enabled) steht.
ggfs. muss man mit folgendem Befehl nachhelfen:
lodctr /e:CRM Client

Quelle: support.microsoft

 

Firefox: Download des Komplettinstallers (Redistributable)

Wenn man den Firefox aktualisiern oder installieren möchte, bekommt man seit einigen Versionen lediglich einen Installer angeboten, der dann den rest aus dem Internet herunterlädt. Leider funktioniert das nicht mit allen Proxyservern. Ausserdem ist das recht nervig, wenn man das Ganze an 5 PCs machen soll.

Eine gute Quelle für Firefoxdownloads ist der FTP-Server bei Mozilla direkt.

http://ftp.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/latest/

Firefox latest releases

Dort findet man dann sowohl die kleine Firefox Setup Stub xx.x.x.exe,
als auch die vollstandige Firefox Setup xx.x.x.exe, wobei die ‚x‘ für die Versionsnummer stehen.
Für die deutsche Windows-Variante also dann auf ‚w32‘ und ‚de‘ klicken.

Windows XP: UserDumps (hdmp Speicherabbilder) müllen die Platte voll

Phänomen:Ohne größere Installationen schwindet der Plattenplatz auf dem Systemlaufwerk.

Ursache:
Eine Überprüfung mit Disktective brachte es an den Tag: Der Ordner
C:\WINDOWS\pchealth\ERRORREP\UserDumps hatte in diesem Fall die beachtliche Größe von 9 GB erreicht.

Lösung:
Die Microsoft Fehlerberichterstattung sicher bei jedem Programmabsturz das Speicherabbild. Hat man nun einen Rechner mit viel Arbeitsspeicher, wird dort auch viel abgelegt. 🙂
Man kann ruhigen Gewissens alle dort vorhandenen HDMP- sowie MDMP Dateien löschen.
Z.B.: httpd.exe.20121008-113344-00.hdmp

Sollte eine Anwendung immer wieder Speicherabbilder erzeugen, muss man sich natürlich mal die Errorlogs anschauen und zusehen, dass man die Fehlerursache beseitigt.

Hat man ohnehin nicht vor diese Speicherabbilder an Microsoft zu schicken, kann man diese auch ganz abstellen:
Windowstaste + Pause (oder Rechtsklick auf Arbeitsplatz), in den Systemeigenschaften: Erweitert, Fehlerberichterstattung.
Dort wählt man dann „Fehlerberichterstattung deaktivieren“ aus.
Im Bereich „Starten und Wiederherstellen“ auf Einstellungen und dort die „Debuginformationen speichern“ auf „(keine).

Nun sollte das Thema gegessen sein.