Archiv der Kategorie: Virtualisierung

VirtualBox: Fehler beim Vergrößern einer vdi Festplattendatei

Will man bei Virtualbox eine Festplatte vergrößern, kann es sein, dass man folgende Fehlermeldung bekommt:

C:\>“C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage.exe“ modifyhd „C:\Users\willi\VirtualBox VMs\SuseLeap\SuseLeap.vdi“ –resize 20480
0%…
Progress state: VBOX_E_NOT_SUPPORTED
VBoxManage.exe: error: Resize medium operation for this format is not implemented yet!

WTF? What the fish? Ich habe doch nur eine normale virtuelle Maschine angelegt!

1. Prüfen, ob es evtl. noch Snapshots für diese virtuelle Maschine gibt. Dazu öffnet man den Oracle Virtual Box Manager, klickt die entsprechende Maschine einmal ein und dann kann man oben rechts zwischen “Details” und “Sicherungspunkte” umschalten.
Dort sollte man zunächst sicher gehen, dass alle Sicherungspunkte zusammengeführt worden sind.

2. Prüfen, ob der Datenträger dynamisch oder fixed ist:
Auch hier öffnet man den den Oracle Virtual Box Manager und öffnet den “Manager für virtuelle Medien”.
Oben links auf “Datei” und dann “Manager für virtuelle Medien” auswählen.
Dort sind jetzt alle virtuellen Datenträger sichtbar. Jetzt klickt man die entsprechende virtuelle Festplatte an und kann dann im unteren Fensterteil sehen, ob die Platte dynamisch oder statisch (fixed) ist.
Der Punkt heißt “Art der Abspeicherung”.

Hilfe! Mein Plattentyp ist “feste Größe”! Was kann ich tun?
Wie man die Platten konvertiert und dann vergößert habe ich in einem anderen Artikel beschrieben. [LINK]

VirtualBox: vdi von fixed auf dynamisch umstellen

Bei VirtualBox VMs gibt es einige Festplattenoperationen, die man nur durchführen kann, wenn der Datenträger dynamisch und nicht fixiert ist (z.B. Plattenvergrößerung). In VirtualBox heißt die Festplatteneigenschaft dann “dynamisch alloziert” “oder feste Größe”.

Wie stelle ich um?
Dazu sind keine zusätzlichen Tools notwendig. Das wird alles mit dem VirtualBox eigenen VBoxManage gemacht.
In der Regel liegt das Tool im VirtualBox-Verzeichnis:

„C:\Program Files\Oracle\VirtualBox\VBoxManage.exe“

Als erses bruachen wir eine Befehlskonsole. Also “Windowstaste” + “R” drücken und dann “cmd” eingeben. Schon sind wir in der schwarzen Box. Smile

Der folgende Befehl erstellt eine Kopie der alten Festplatte und stellt die Eigenschaft auf “dynamisch” (entspricht “Standard”).
Bei [alte-VDI] und [neue-VDI] muss immer der Pfad zur Datei + Dateiname eingetragen werden. Zum Beispiel:
„C:\Users\willi\VirtualBox VMs\SuseLeap\SuseLeap.vdi“

VBoxManage clonehd [alte-VDI] [neue-VDI] –variant Standard

Will man die Platte auf eine feste Größe umstellen, verwendet man diesen Befehl:
VBoxManage clonehd [alte-VDI] [neue-VDI] –variant Standard

Will man nun die Größe der dynamischen Festplatte ändern, gibt man folgendes ein:

VBoxManage modifyhd [VDI] –resize [Neue Größe in MB]

Achtung: Vor dem resize stehen zwei Minuszeichen!

Virtualbox Ubuntu Fehlermeldungen beim Start

Startet man ein Ubuntu System in einer Virtual Box, so kann es sein, dass einem während des Bootvorganges zwei Fehlermeldungen auffallen. Diese Meldungen sind zwar reine Kosmetik und haben keine Auswirkungen auf das System, aber so etwas stört dann doch ein wenig.

Meldung 1:
piix4_smbus 0000.00.07.0: SMBus base address uninitialized – upgrade bios or use force_addr=0xaddr

Meldung 2:
intel_rapl: no valid rapl domains found in package 0

piiix4_smbus intel_rapl

Diese Fehlermeldungen zeigen, dass Ubuntu zwei Module nicht laden kann, die es üblicherweise auf echten PCs starten würde.
Die VM hat halt keinen smbus. RAPL (Running Average Power Limit) ist kurz gesagt eine Energieverwaltung von Intel.
Beides für eine VM in VirtualBox nicht spannend. 🙂

So beseitigt man die Fehlermeldungen:

a) Zuerst editiert man die blacklist.conf um die Module zu deaktivieren:
sudo vi /etc/modprobe.d/blacklist.conf

[Ergänzung:]
Bei Suse (Leap) heißt die Datei entsprechend 50-blacklist.conf

Hier fügt man zwei Einträge dazu (ich kommentiere die Einträge gerne noch, damit ich in einem Jahr auch noch weiß, warum ich das gemacht habe 🙂 ):

# Fehlermeldung intel rapl error messages on boot
blacklist intel_rapl

# Fehlermeldung SMBus base address uninitialized
blacklist i2c_piix4

Am besten jetzt noch ein Update des initramfs hinterher:

update-initramfs -u -k all

Jetzt sollten die Fehlermeldungen weg sein.

VMWare Player: vmnetcfg.exe fehlt

Zur besseren Konfiguration der Netzwerkkarten und Zuordnungen zu bestimmten Schnittstellen wird das Tool „Virtual Network Editor“ (vmnetcfg.exe) benötigt. Dieses Werkzeug ist bei der Installation von VMWare Player im Verzeichnis nicht vorhanden, obwohl es in den Installationsdateien des Players vorhanden ist.

Der Virtual Network Editor wird benötigt, ist aber im VMWare Player Verzeichnis nicht vorhanden.

Manchmal ist es notwendig bei virtuellen Maschinen, die über VMWare Player gestartet werden, eine bestimmte Netzwerkkarte zuzuordnen.
Leider ist dies nicht über einen Eintrag im Konfigurationsmenü oder in der vmx-Datei möglich.

Network Editor
Um das zu tun, benötigt man den „Virtual Network Editor“, der eigentlich beim Player dabei ist.
Eigentlich, weil er zwar in den Installationsdateien vorliegt, aber nicht mit installiert wird.
Das läßt sich aber so lösen:

Benötigte Ressourcen: Die VMWare Player Installationsdatei.Z.B.: VMware-player-3.1.2-301548.exe

Jetzt öffnet man eine CMD, begibt sich in das Verzeichnis, in dem die Installationsdatei liegt (hier in C:\tmp):

START –> AUSFÜHREN –> CMD
cd c:\tmp

Jetzt extrahiert man den Inhalt der Installationsdatei mit

VMware-player-3.1.2-301548.exe /e .\extract

Es ist egal, ob der Ordner letztendlich „extract“ oder sonstwie heißt.
Nun muss man den Ordner „network.cab“ entpacken (ich empfehle 7zip).
Hier findet man folgende Dateien:

vmnetcfg.exe
vmnetmgr.dll
vmnetui.dll
vnetsniffer.exe
vnetstats.exe

Jetzt kopiert man die „vmnetcfg.exe“ in das VMWare Player Verzeichnis (normalerweise „C:\Program Files\VMware\VMware Player\“, bzw. „C:\Programme\VMware\VMware Player\“).
Von dort aus kann man nun den „Virtual Network Editor“ starten und sie entsprechenden Netzwerkeinstellungen durchführen.

Hier der Originaltext:

The vmnetcfg.exe is included in the installer, but won’t be installed.

1. Run the installer with /e option. For example:
VMware-player-3.0.0-197124.exe /e .\extract
All contents will be extracted to „extract“ folder.

2. Open „network.cab“ and copy vmnetcfg.exe to your installation folder,
typically „C:\Program Files\VMware\VMware Player\“.

gefunden hier

 

Hat man einem Vmnet einen Netzwerkadapter zugeordnet, kann man das noch in der vmx festmachen.
Dazu ergänzt man die ethernet Einstellungen in der vmx:

ethernet0.present = "TRUE"
ethernet0.virtualDev = "vmxnet"
ethernet0.startConnected = "TRUE"
ethernet0.connectionType = "custom"
ethernet0.vnet = "vmnet0"

ethernet1.present = "TRUE"
ethernet1.virtualDev = "vmxnet"
ethernet1.startConnected = "FALSE"
ethernet1.connectionType = "custom"
ethernet1.vnet = "vmnet2"

 


sigc-2.0.dll Fehler beim Aufruf von vmnetcfg.exe

vmnetcfg Fehler

Dieser Fehler ist zwar unschön, aber läßt sich relativ unkompliziert beseitigen.

Variante1:
Die Holzhammermethode
VMWare-Player deinstallieren, Neutstart, danach Neuinstallation – fertig!

Variante2:
Kopieren der „sigc-2.0.dll“
Hat man mehrere Rechner auf denen VMWare Player isntalliert ist, kann man sich die Datei „sigc-2.0.dll“ dort aus dem VMWare Player Verzeichnis holen.
Hat man nur den einen PC, kann man wieder die Installationsdatei (z.B. VMware-player-3.1.2-301548.exe) extrahieren (siehe oben).
Dann entpackt man die „ui.cab“. Diese enthält neben vielen anderen Dateien auch die „sigc-2.0.dll“.
Diese Datei wird dann einfach wieder in das VMWare Player Verzeichnis kopiert.

Danach sollte diese Meldung beseitigt sein.

Linux Gast bekommt keine IP mehr nach VMWare Umzug

Wenn man einen Linux-Gast für eine VMWare kopiert und angibt, dass man ihn kopiert hat, bekommt er keine IP-Adresse.
Das liegt daran, dass in der /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules die MAC-Adresse fest eingetragen ist.

Also vi /etc/udev/rules.d/70-persistent-net.rules:

SUBSYSTEM==“net“, ACTION==“add“, DRIVERS==“?*“, ATTR{address}==“00:50:56:xx:xx:xx“, ATTR{dev_id}==“0x0″, ATTR{type}==“1″, KERNEL==“eth*“, NAME=“eth0″

Dort dann die MAC und ggfs. den Namen anpassen. Nach einem Neustart ist die Welt wieder in Ordnung … und erreichbar. 🙂